Methode
Grundsätzliches zur Aufstellungsarbeit
Es gibt eine Aufstellerin, die ein Anliegen hat, eine Leiterin und stellvertretende Personen, bzw. Repräsentanten. Bei Aufstellungen werden
die inneren Bilder, die sich hinter dem Anliegen verbergen, durch Aufstellen von Personen, in den Raum verlagert und somit sichtbar gemacht.
Veränderungen im Raum, d.h. Veränderungen der Anordnung der Personen können zu Veränderungen der inneren Bilder und somit zu neuen Erkenntnissen
führen.
Die Repräsentanten bilden mit dem Raum und dem Anliegen ein sog. System. Über die bewussten Empfindungen der aufgestellten Personen (Phänomen
der sog. repräsentierenden Wahrnehmung) können nun problematische Bereiche im System, welches diese symbolisch verkörpern, erkannt werden.
Ablauf einer Aufstellung
In einem Vorgespräch erläutert die Klientin ihr Anliegen. Zunächst entwickeln Klientin und Leiterin gemeinsam eine präzise Fragestellung aus
dem Anliegen. Die Frage wird in passende Teilbereiche zerlegt. Die Klientin wählt nun die einzelnen Repräsentanten aus und positioniert sie im
Raum. Die Personen werden somit symbolisch zu einem Teil des aufgestellten Systems. Eine Resonanz mit dem Anliegen stellt sich nahezu automatisch
bei allen beteiligten Personen ein.
In der sog. Offenen Aufstellung erhalten die Repräsentanten das Angebot, Ihren Impulsen zu folgen. Das bedeutet, dass sie sich so oft neu
positionieren können, bis eine Lösungskonstellation sichtbar wird. Diese Aufstellungsform lässt viel Raum für intuitive Entwicklungen.
Von Zeit zu Zeit werden Momentaufnahmen gemacht, die der Klientin Gelegenheit geben, ihre eigenen Wahrnehmungen und Ideen einzubringen und
hineinzugehen. Eine Lösungskonstellation ist gefunden, wenn sie für die Klientin Klärung ihres Anliegens bedeutet.
Aufstellungs-Methode
Meine Aufstellungsart ist die Systemische Strukturaufstellung, die neben persönlichen auch abstrakte Elemente, wie Fokus, Ziel, Hindernis, Ressource,
Nutzen, Neues etc., zulässt.
Die Leitung einer Strukturaufstellung bedeutet nicht, vorausschauend oder interpretierend, zu wissen, was geschieht, sondern, den Prozess, als sog.
Gastgeberin, für die Aufstellende zu gestalten. Auf eine Deutung von Seiten der Leiterin wird weitgehend verzichtet.
Die Ergebnisse der Arbeit entstehen in Kooperation mit der Klientin und den Stellvertretern. Coredynamische Arbeit zeichnet sich aus durch die
wertschätzende und unterstützende Haltung der Leitung. Das entspricht auch der Idee von Virginia Satir, der ursprünglichen Begründerin der Familienaufstellung.
"Viele Wege führen nach Rom.
Mit System finden Sie Ihren."